© RG IG Süd-West ECO-Juniorencup                           01.01.2017 Technisches Regelwerk für 2013 nach Nauticus und IDM-Cup! Folgendes Regelwerk wurde angenähert! Es gilt für Junioren nur das Aktuelle Junior-Racer-Cup Regelwerk, ersichtlich unter: http://www.idm-cup.de Regeln für ECO-Juniorencup der IG-Südwest Inhalt I. Allgemeine Regelungen II. Spezielle Bestimmungen der IG-Südwest für ECO-Standart III. Abweichende Erläuterungen der IG-Südwest zum Ablauf des Rennens in der Gruppe FSR-E IV. Wertungen zum IG-Südwest Juniorendcup Änderungsregister Version                   vom                     geändert                         Bemerkung     1                         08.12.95                                                     Erstausgabe     1.1                      02.02.98                    X     1.2                      02.01.99                    X     1.3                      15.11.00                    X     1.4                      07.12.03                    X     1.5                      02.11.04                    X     1.6                      02.11.06                    X     1.7                      31.12.07                    X     1.8                      31.12.08                    X     1.9                      31.12.11                    X     2.0                      31.12.13                    X     2.1                      01.01.17                    X I.  Regeln für die Klasse IGS ECO - Junioren   Grundkonzept Kostengünstige Rennbootklasse für Jugendliche u. Einsteiger, die zum Saisonbeginn das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Wettkampfaufgabe Auf dem Naviga-Bojendreieck f. die Gruppe F 1 (Bild 6 der Naviga Regel, jedoch ohne Wendeboje. Die maximale Schenkelänge des Bojendreiecks beträgt 30 Meter.) ist in einem Rennen von sechs Minuten Dauer  eine höchstmögliche Rundenzahl zu erreichen. Kurzdefinition der Modellklasse Zugelassen sind nur Boote von Klein-und Großherstellern und keine Eigenbauten. Angetrieben mit Elektromotor für Dauerrennen mit einer Gesamtmasse über ein Kilogramm, und Antrieb durch eine unter dem Rumpf positionierte Schiffsschraube. II.  Spezielle Bestimmungen der IG-Südwest für ECO-Junioren Stromquellen 2S1P oder 2S2P Lipo max 4,23V pro Zelle. Es ist nur ein Akkusatz pro Lauf erlaubt. Die Stromquellen müssen zu Kontrollzwecken leicht zugänglich sein. Zusätzliches Erwärmen der Zellen beim Laden ist nicht zugelassen. Die Spannung darf nach Laden nicht über 4,23 Volt pro Zelle liegen. Wird über Notaus oder direkt am Akku gemessen! Die Akkuspannung nach Laufende darf nicht unter 3,7Volt pro Zelle liegen. Die Unterspannung ist am Akku zu messen! Es dürfen folgende Antriebe verwendet werden: a) ein beliebiger geschlossener Elektromotor der 600er Baugröße mit Ferritmagneten und Hammerkohlen (keine Neodym Magnete, keine Schachtkohlen) b) das IDC Einheits BL-Set ist über http://www.deutscher-eco-cup.de/ Nachfolge Organisation des ECO-IDC erhältlich!! Im DEC ist der Lehner Basic 2700 nur in Verbindung mit den dort beschriebenen Nachfolgereglern und die dort genannten Einstellungen zulässig. Bis hier ist ein Start in allen Eco-Start Rennen in Verschiedenen Rennserien möglich. Abweichendes Regelwerk nur für IGS-ECO Junioren: Zulässig für Läufe der IGS sind  alle Motoren. Die Maximale Leerlaufdrehlzahl im eingebauten Zustand  darf 2850 kV nicht überschreiten. Regelung des Motors Der Antriebsmotor muß jederzeit über Fernsteuerung schalt- oder steuerbar sein. Der Fahrtsteller (Regler) ist freigestellt. Rumpf,Schiffswelle,Ruder und Schiffsschraube Der Bootskörper (Rumpf),Ruder, Schiffswelle, Lagerung und die Schiffsschraube sind frei wählbar. Zugelassen sind nur Boote von Klein-und Großherstellern und keine Eigenbauten. Die Schiffsschraube befindet sich vollgetaucht unter dem Rumpf. Ein Hydroantrieb ist nicht erlaubt. Es ist ausschließlich der Propeller Graupner K 29 zugelassen. Die Propellergröße wird fallweise kontrolliert. Die Propeller dürfen nicht bearbeitet werden. Bei auffällig schnellem Boot (in dem Fall, das Die Grenzdrehzahl eingehalten wurde, behält der Rennleiter/IGS-Obmann sich vor die Steigung des Propellers zu Prüfen und ggf. für den 2. Lauf einen Propeller im Austausch zu stellen. Ein Notausschalter nach Nauticus-Reglement ist vorgeschrieben. Ein Drittel des Unterwasserschiffs soll mit Leuchtfarbe versehen sein. Gesamtmasse Das Modell darf startfertig nicht unter 1000 Gramm wiegen. Nach der Gewichtskontrolle dürfen keine Veränderungen mehr vorgenommen werden. Startplatzschilder Jeder Teilnehmer hat die Startnummer 1-8 selbst zu stellen und nach Bekanntgabe des Startplatzes selbst zu montieren.  Die Startnummer muss beidseitig gut lesbar sein. Die Größe muss 80x 80mm (Nauticus-Reglement) haben. Boote die während des Rennens die Startnummer verlieren können nicht weitergezählt werden. Im Einzelfall entscheidet der Wettkampfrichter oder sein Stellvertreter. III.  Abweichende Erläuterungen der IG-Südwest zum Ablauf des Rennens in der Gruppe FSR-E Wettkampfbahn Der ECO-Kurs sollte nach Möglichkeit der Wettkampfbahn der Gruppe F-1 (jedoch ohne Wendeboje) entsprechen. Den veranstaltenden Vereinen innerhalb der IG-Südwest wird eine Abweichung des Kurses zugestanden, um den Kurs dem jeweiligen Gewässer anzupassen. Der Mindestabstand der Bojen zum Ufer von ca. 5 Metern muss jedoch eingehalten werden. Teilnehmerzahl Für jedes Rennen sind pro Gruppe maximal sechs Wettkämpfer zugelassen, mindestens jedoch drei erforderlich. Sind für den Wettkampf mehr als 6 Teilnehmer gemeldet, so sind nach Möglichkeit gleichstarke Gruppen zu bilden. Sind weniger als drei Teilnehmer gemeldet, so findet kein Wertungslauf statt. Startgebühren Es werden keine Startgebühren erhoben. Startzeiten Beide Läufe der ECO-Junioren finden am Veranstaltungssonntag statt. 1.Lauf zwischen 11:00 und 12:00 Uhr 2.Lauf zwischen 14:00 und 16:00 Uhr Da Auswertung und Urkundenschreibung doch etwas Zeit beanspruchen, hat sich bewährt den ersten Durchgang um 11:00 Uhr zu Fahren und den 2 Durchgang um 14:00 Uhr zu beginnen. Auf den Einladungen zu einer Veranstaltung sind die Startzeiten für die ECO-Läufe anzugeben. Die Startzeiten sind möglichst einzuhalten. Änderungen sind rechtzeitig bekannt zu geben. Es sollten mindestens 2 Stunden zwischen den Läufen liegen um die Akkus nicht zu sehr zu belasten, und eventuelle Reparaturen zu ermöglichen! Senderkontrolle Vor dem Start sollte auf dem Steg eine Senderkontrolle durchgeführt werden ! Bei bedarf kann auch die Funktion des Notaus kontrolliert werden! Start, Rundenzahl und Einlaufzeit Der Kurs wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Der Start erfolgt rechts auf die obere Boje(Kopfboje) zu. Nach Ablauf der Vorbereitungszeit sind alle Boote ins Wasser zu setzen. Der Startstellenleiter startet das Rennen innerhalb einer Startphase von fünf Sekunden durch ein akustisches Signal. Das erste Passieren der Ziellinie wird bereits als erste Runde gezählt. Jedes weitere Passieren der Ziellinie zählt als eine weitere gefahrene Runde. Sollte eine Boje nicht ordnungsgemäß außen umfahren worden sein, wird diese nach dem Rennende abgezogen. Jede verfehlte Boje bewirkt einen Abzug einer Runde. Es wird nicht  um eine verpasste Boje gekringelt, sondern zur nächsten Boje weitergefahren.  Nach Ablauf der sechs Minuten Renndauer wird keine weitere Runde mehr gezählt, sondern die Einlaufzeit bis zum Erreichen der Ziellinie gemessen. Diese Einlaufzeit wird zur Gesamtrundenzahl hinzuaddiert. Das Boot hat nach  Beendigung der sechs Minuten Renndauer eine Minute Zeit, die Ziellinie zum Vollenden der begonnen Runde zu erreichen. Das Resultat setzt sich also aus der gefahrenen Rundenzahl, sowie der Einlaufzeit zusammen. Abzüglich der verfehlten Bojen. Bei gleicher Rundenzahl gewinnt das Boot mit der kürzeren Einlaufzeit.  Fairnesregel Langsame Boote auf Grundlinie haben Vorrang! Sie sollten auf der Geraden und nicht innen an der Boje überholt werden! Strafen Nach Nauticus Die Strafen werden vom Startstellenleiter ausgesprochen! Überfahren eines Bootes  = 1 Runde Abzug;  Rücksichtslos = Disqualifikation Berührung Bergeboot = 3 Runden Abzug; Aufprall = Disqualifikation Für rücksichtsloses Fahren wird zunächst ein Verwarnung ausgesprochen! Anschließen gelbe Karte oder bei schwereren Vergehen Rote Karte! Ausfall Boote die während des Rennens ausfallen, werden nach Beendigung des Rennens geborgen. Boote die aus eigener Kraft das Ufer erreichen, dürfen zu Reinigungszwecken des Propellers vom Starthelfer aus dem Wasser genommen und wieder eingesetzt werden. Der Fahrer darf seinen Startplatz während des Rennens nicht verlassen. Der Startstellenleiter entscheidet ob bei drohendem Verlust das Bergeboot eingesetzt werden darf. Das Bergeboot sollte während des Laufs besetzt sein! Rennende Die Modelle müssen auch nach Rennende den Bauvorschriften der Klasse entsprechen. Die Wettkampfleitung ist berechtigt, auch nach dem Rennen eine Kontrolle durchzuführen. Die drei Ersten eines Renntages  können technisch kontrolliert werden IV.  Wertungssystem zum IG-Südwest-Jugendcup Punktwertung Die Punktwertung erfolgt nach dem Punktesystem des  Nauticus . Dabei gilt folgende Punkteverteilung: 1. Platz 15 Punkte 2. Platz 13 Punkte 3. Platz 11 Punkte 4. Platz 10 Punkte 5. Platz   9 Punkte 6. Platz   8 Punkte 7. Platz   7 Punkte 8. Platz   6 Punkte 9. Platz   5 Punkte 10. Platz   4 Punkte 11. Platz   3 Punkte 12. Platz   2 Punkte 13. Platz   1 Punkt Bei bis zu 4 Läufen im Jahr wird ein Streichergebnis verwendet . Bei 5 Läufen und mehr werden 2 Streichergebnisse verwendet. Bei 7 Läufen und mehr werden 3 Streichergebnisse verwendet. Pro 2 Mehrläufen wird immer ein Lauf zusätzlich gestrichen! Alternativ: Bei bis zu 5 Läufen im Jahr wird ein Streichergebnis verwendet . Bei 6 Läufen und mehr werden 2 Streichergebnisse verwendet. Bei 8 Läufen und mehr werden 3 Streichergebnisse verwendet. Wertungsläufe Am Veranstaltungstag können vom Teilnehmer beide Rennen von 6 Minuten Dauer gefahren werden. Wertungsmodus: Der bessere der beiden Läufe wird für den Wertungstag herangezogen. Beide Rennen zu fahren ist keine Pflicht. Bei gleichstarkem besserem Lauf, wird zur Entscheidung der Streichergebnisslauf mitbewertet. Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass zu beiden Rennen die Wettkampfbedingungen gleich sind. Alternativer Wertungsmodus: Beide Laufergebnisse werden für das Rennergebnis addiert. Bei gleichstarkem Ergebnis, wird zur Entscheidung der bessere Einzellauf bewertet. Urkunden,Medaillen,Rennergebnisse Die Veranstalter der Wertungsläufe stellen für die Plätze eins bis drei des jeweiligen Wertungslaufes Medaillen, Pokale (oder Gleichwertiges), sowie für alle Teilnehmer Urkunden, zur Verfügung. Auf den Urkunden muss die Platzierung, sowie die Punktwertung angegeben werden. Die Gesamtsieger einer Saison erhalten für die Plätze eins bis drei Preise (Medaillen,Pokale oder Gleichwertiges wie Motoren,Propeller,Kleber etc.) und Urkunden, alle anderen Teilnehmer erhalten eine Urkunde. Die Finanzierung der IG-Südwest-Preise der Gesamtsieger erfolgt gesamtschuldnerisch durch die Vereine, die einen Wertungslauf veranstalten. Die Preise besorgt der jeweilige Jugendcup-Obmann. Wettkampfergebnisse Die Wettkampfergebnisse sind binnen acht Tagen durch den Veranstalter beim Jugendcup-Obmann zu melden. Dieser hat dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse bei der nächsten Veranstaltung ausgehängt werden.